Beim Fürstlichen Gartenfest auf Schloss Wolfsgarten findet garantiert jeder Besucher etwas
für seinen Geschmack. Heute kommen die Pflanzenkenner und die Frauen. Wenn sich um 10 Uhr die Tore
von Schloss Wolfsgarten zum Fürstlichen Gartenfest öffnen, machen sie sich zielstrebig auf die Suche. „Die Kenner sind auf Raritäten aus, von denen die Züchter teilweise nur wenige Exemplare haben“, weiß Organisator Dr. Markus Miller. Die Frauen dagegen ziehen allein oder in kleinen Gruppen gezielt los, um etwas zu finden, was ihren Garten verschönert. Am
Wochen-ende kommt dann „die breite Masse“ Paare und Familien, die sich treiben lassen, ihre Kinder vielleicht an einer der zahlreichen Stationen speziell für den Nachwuchs lassen, damit sie in aller Ruhe stöbern können. |
Foto: www.nachelf.de |
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Der S.K.H. Langraf Moritz von Hessen verleiht dem Schaugarten "Blauer Garten" den golden Wolfskopf. Die Jury urteilte: "Für einen Schaugarten, der tradtitionelle Elemente der Gartengestaltung aufgreift und der modern interpretiert und außerdem qualitativ sehr hochwertig umgesetzt und ausgeführt wurde, wird der Firma August Fichter und dem Landschaftsarchitekturbüro Grün- und Stadtplanung der Sonderpreis Schaugärten verliehen." |
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Hier ist ein Park für Bürger im Entstehen, der auch nach und nach mit Skulpturen ausgestattet wird. Schön ist, dass diese Skulpturen im Entstehen beobachtet werden können, so wie es viele Bürger auch schon tun. Schade ist, dass immer dann wenn Veränderungen anstehen, sich die die gegen diese Veränderungen sind zu Wort melden, leider auch mit verdrehten oder falschen Fakten. Einige Leserbriefe dazu wurden bereits abgedruckt, aber ich möchte nicht darauf eingehen. Zum Artikel von 26. 8. nur so viel, es gab einen Ortstermin mit Herrn Schwammerl und Herrn Birkert und es wurde im Anschluss die Planung in Teilen angepasst. Außer einer Fichte wurden keine Bäume gefällt. Dass nun die Parkidee zum Politikum wird ist eigentlich traurig. Man könnte viele alte Parks benennen die für die Bevölkerung und die Tierwelt wertvolle Rückzugsräume bedeuten. Im Positiven sind diese Parks für jegliche Veränderungen wie z. B. Bebauungen tabu. So die vielen Parks in Frankfurt, die als Wiesenflächen längst einer Bebauung zugeführt worden wären. Auch entstand so die Idee des Regionalparks, die ebenso umstritten war und wo jetzt selbst die damals härtesten Kritiker per Rad und zu Fuß unterwegs sind. Eine Parkfläche zu gestalten bedeutet immer auch eine Veränderung in der Topografie und so ist es nicht zu umgehen, das Flächen eine Veränderung erfahren. Dort wo es möglich war, wurden die Wiesenflächen erhalten, obwohl sie als intensiv genutzte Fläche im Sinne des Naturschutzes nicht besonders wertvoll sind. In dem neuen Park wird es Wiesenflächen geben die öfter gemäht werden und für eine intensivere Nutzung zur Verfügung stehen. Über die Hälfte der neuen Wiesenflächen werden mit einer Mischung aus über 50 ein- und mehrjährigen Blumen und Kräuterarten eingesät. 38 Bäume und Solitärgeholze werden in Zukunft Schatten spenden und zur Luftreinhaltung beitragen. Rund 840 Gehölze, 570 Wildrosen, 2012 Stauden und 9000 Zwiebelpflanzen sorgen für ein abwechslungsreiches Parkbild und sind zugleich wertvolle Bienen- und Insektenweide. Als Frau eines Imkers sind mir besonders diese Aspekte einer Pflanzung sehr wichtig. Als Beleuchtung der Parkwege wird eine insektenfreundliche Solarbeleuchtung installiert. Alles in allem bedeutet dieser entstehende Park eine immense Aufwertung des Areals für Mensch und Natur. Hildegunde Henrich |
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TOP 10 der Gartendtrens 2010 >mehr Infos |
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Höchster Kreisblatt vom 01.Juli 2010 Der Frankfurter Palmengarten und der Park in Oberliederbach haben etwas gemeinsam: ihre Gestaltung durch den Frankfurter Landschaftsgärtner Franz Heinrich Siesmayer (1817 — 1900). 1000 Parkanlagen will Siesmayer gestaltet haben. Barbara Vogt hält rund 300 Projekte für realistisch. Diese und andere interessante Informationen
aus dem Leben des wohl erfolgreichsten Landschaftsgärtners
seiner Zeit präsentierte die Gartenhistorikerin bei einer Lesung im Park
— und stellte dabei auch Siesmayers eher unbekanntes Projekt in Oberliederbach vor.
Die Idee zu der Freiluftveranstaltung stammt von der Liederbacher Landschaftsarchitektin Hildegunde Henrich. Bis auf die aktuelle Diskussion sei der Park immer im Hintergrund geblieben, findet sie. „Eigentlich ist es aber ein Kleinod, das den Leuten gezeigt werden müsse.« „Zeichen für die Politik“ Das Buch "Siesmayers Gärten" ist im Societäts-Verlag erschienen und kostet 12,80 Euro (ISBN: 978-3-7973-1151-1) |
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| Frau Henrich als Jurygruppenvorsitzende der Entente Florale Deutschland Frankfurter Rundschau vom 07.Juli 2010 Punkte fürs Grün Text: Ute Vetter Foto: Monika Müller Die Wettbewerbsjury der "Entente Floral" inspiziert die Stadt Hanau. Quasi im Schweinsgalopp — zu Fuß, per Bus, per Fahrrad — inspizierte eine achtköpfige Jury von Montagabend bis Dienstagnachmittag das öffentliche Grün der Stadt: Anlass ist "Entete Florale“. Hanau ist die einzige hessische Stadt, die an dem bundes- und europaweiten Wettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ teilnimmt. 2004 tat sie das letztmals und gewann eine Goldmedaille. Bemängelt wurde damals nur ein Gräberfeld auf dem Hauptfriedhof. „Das haben wir verschönert“, sagt Annerose Lösche vom Grünflächenamt. Bis zu sieben Stunden nehmen sich die Vertreter der Bewertungskommission Zeit, um Wettbewerber unter die Lupe zu nehmen und sich vor Ort ein Bild vom Bürgerengagement, den „grünen“ Qualitäten und der Stadtentwicklung zu machen. Die Tour, ausgetüftelt von Lösche, war schweißtreibend. Dennoch machte Hildegunde Henrich, Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, aus Oberliederderbach, als Leiterin der Jury-Gruppe, einen zufriedenen Eindruck beim Pressetermin im Staatspark Wilhelmsbad. „Seit der LandesgartenSchau 2002 hat Hanau viel getan, alle& gut gepflegt und für die Bürger ausgebaut“, erklärte sie. Besonders das Straßengrün mit Blumenrabatten, immerhin rund 160 Kilometer, sei sehr gut gepflegt. Sie bedauert, dass die „Entente Florale“ in Hessen „stiefmütterlich“ behandelt werde. In Ostdeutschland etwa sei die Aufmerksamkeit wesentlich größer. Gründezernent Axel Weiss-Thiel (SPD) betonte, die Teilnahme am Wettbewerb sei eine Art „Zwischenzeugnis“ für die Stadt. „Wir wollen uns ja nicht nur sozial und wirtschaftlich entwickeln, sonBis zu sieben Stunden nehmen sich die Experten Zeit für die Bewertung Die Jury-Experten aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Stadtentwicklung, Grünplanung, Tourismus sowie kommunale Verwaltungen prüften Hanaus wettbewerbsbeiträge, wie etwa den neuen Grünzug im Großauheimer Neubaugebiet Waldwiese, Bürgerparks, die Francoisgärten, die Kleingartenanlage Alte May, den Tiefgarten, die Kinzigaue und die Alte Fasanene. Einmal staunte selbst Lösche nicht schlecht: „Die Firma Heraeus lud uns mittags in den Konzern-Garten ein. Beindruckend.“Städte können im öffentlichen, privaten und gewerbe Bereich punkten. Bewertet wird der Natur- und Umweltschutz, die Gartenkultur sowie der Gesamteindruck. Die Besichtigung schließt neben den Innenstädten auch Friedhöfe, Parks und Privatgärten sowie Grünzüge in Gewerbegebieten, Naturschutzprojekte, Planungskonzepte, Privatinitiatiyen und mehr ein. Die Wettbewerber präsentieren ihre Potenziale sowie Projekte und Gemeinschaftsaktionen. Am 24. August ist die Preisverleihung in Mainz. |
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| Landschaftsarchitekten 04/2009: Seit 10 Jahren blüht‘s auf Städte im eurepaweiten Wettbewerb Rüdiger Kirsten, Landschaftsarchitek bdla, Erfurt, Vorsitzender der Jury Entente Florale Deutschland |
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| Gartenpraxis 11-2009 des Ulmer Verlages: Gartenfest mit Gartendesign „Das Fürstliche Gartenfest Schloss Wolfsgarten“ in Langen nahe Frankfurt am Main fand 2009 in seiner dritten Auflage statt. Das Sonderthema „Design im Garten - Reizvolle Anblicke und Aussichten“ motivierte drei Gartendesignerinnen, kunstvolle, temporäre Schaugärten auf dem Schlossgartenareal zu realisieren, die auf großes Interesse stießen. Die Prämierungen mit dem „Wolfskopf“ in Gold, Silber und Bronze brachten auch Überraschungen. So ist in diesem Jahr die Verleihung der Ästhetik-Preise komplett entfallen. Die Landschaftsarchitektin Hildegunde Henrich aus Liederbach bei Frankfurt gestaltete eine 100 m² große Fläche als Garten mit klaren Strukturen, Funktionen und einer Farbdominante in Rot: Pflanzkübel mit Buchskugeln, Fensterrahmen und eine Tür zur Landschaft sowie Sitzkissen auf den Mauern trugen den Signalton. Eine zentrale Rasenfläche, ein Terrasse am „Haus“ und ein zweiter Sitzplatz mit Blick zurück bildeten die Funktionsschwerpunkte, ergänzt durch ein Wasserbecken aus Corten Stahl als Konnektiv zwischen Terrasse und Rasen. „Der Garten als Lebensraum rückt die Bedürfnisse seiner Nutzer in den Vordergrund. Ein gutes Design verbindet die Wünsche der Gartenbesitzer mit den natürlichen Gegebenheiten und arbeitete die Besonderheit des Ortes heraus. Eine großzügige, ablesbare Linienführung und klar geformte Flächen lassen den Garten optisch größer wirken“ erläutert die Architektin. Der von Firma August Fichter GmbH aus Dreieich umgesetzte Entwurf aus bewusst aufeinander abgestimmten Materialien wie Basaltlava, Kies, Holz und Corten Stahl, ergänzt mit sparsamen aber umso wirkungsvolleren Akzenten – hier in rot - realisierte den Designgedanken der Planerin: „Eine klare räumliche Gliederung liegt dem Entwurf zugrunde, die aus den Kontrasten von Intimität und Offenheit, pflanzlicher Fülle und architektonischen Formen zu jeder Tages- und Jahreszeit spannungsreiche Anblicke bietet.“ Bei der Prämierung wurde leider keiner der drei Gärten bei den ersten Preisen berücksichtigt. Hildegunde Henrich konnte jedoch in der Kategorie Presse-Preis einen Silbernen Wolfskopf gewinnen für „ein durchdachtes Gartenkonzept auf kleiner Fläche, übertragbar in jeden Reihenhausgarten mit wenigen Mitteln, stilvoll gestaltet." so die Jury. Verfasser: Thomas Herrgen, Frankfurt am Main
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| Sonntagszeitung vom 20.04.2008: Das neue Gartenberatungsnetzwerk Das Frühjahr ist Garten- und Pflanzzeit. Doch wie man am besten einen Garten gestaltet, die richtige Struktur findet, das überlassen die meisten Gartenliebhaber ihrem Instinkt. Der Rat der Fachleute wird selten eingeholt, die Vorstellung von zu hohen Architektenkosten schreckt sie in aller Regel ab. Deshalb haben sich bundesweit mehr als 700 Landschaftsplaner und Gartenarchitekten zusammengeschlossen und unter der Internetadresse www.gartenberatung.info ein Gartenberatungsnetzwerk gegründet, dass die Schwellenangst nehmen soll. "Beratung ist kein Luxus für Hausbesitzer, sagt Hildegunde Henrich, Landschaftsarchitektin aus Liederbach, die sich einen Namen als Gestalterin von Hausgärten gemacht hat. Sie und ihre Kollegen bieten zweistündige Beratungen bereits unter 300 Euro an. "Eine Planung ist wichtig, damit der Garten tatsächlich so wird, wie man es sich wünscht", sagt Henrich. Sie ist eine von mehr als 30 Fachleuten aus dem Rhein-Main-Gebiet, die sich dem Beratungsnetzwerk angeschlossen haben. (mch.)
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